
"Wir übersetzen alles, jede Wahrnehmung, jeden Gedanken,
jedes Gefühl in Muskelspannung"
F. M. Alexander
Zentrale Aufgabe der beiden internationalen Organisationen ist das Erhalten und Weiterentwickeln professioneller Standards für die Alexandertechnik.
Die Affiliated Societies schreiben
den von ihnen anerkannten Schulen ein Minimum an Ausbildungsjahren und Stunden vor (min. 3 Jahre Training mit durchschnittlich 36 Ausbildungswochen p.a.,
mit 3 Std. an 5 Tagen die Woche, also etwa 1600 Ausbildungsstunden).
Die SchulleiterInnen und eine weitere LehrerIn (meist die AssistentIn)
nominieren in den meisten Mitgliedsorganisationen die BewerberInnen für die
Anerkennung als AlexanderlehrerIn. Ihre nationalen Mitgliedsorganisationen
haben Berufs- und Standesregeln zu entwickeln und umsetzen.
ATI ermöglicht einzelnen Schulen nach eigenständigen Ausbildungskonzepten AlexanderlehrerInnen auszubilden. Was die Ausbildungsstunden betrifft, so werden keine quantitativen Vorgaben gemacht, wobei die Anzahl der Ausbildungsstunden in den von ATI LehrerInnen geführten Schulen ähnlich hoch sind wie oben.
Um die Qualität der Ausgebildeten sicherzustellen, erfolgt die Zertifizierung zum/r AlexanderlehrerIn durch den so genannten "Sponsorship-Process." Die BewerberInnen werden dabei durch drei, frei wählbare "Sponsoring Teachers", in der Organisation langjährig erfahrene LehrerInnen, beurteilt. (Näheres dazu unter ATI Teaching Membership und Folgendes) Die Berufs- und Standesregeln, an die sich alle LehrerInnen zu halten haben, werden durch ATI vorgegeben (siehe Ethische Prinzipien).