
"Wir übersetzen alles, jede Wahrnehmung, jeden Gedanken,
jedes Gefühl in Muskelspannung"
F. M. Alexander
... etwas gerät in schwingung ... kommt in bewegung ...
berührt ...
es kommt zur begegnung von körper und instrument - atem und stimme ...
tönen ...
klang entstehen lassen ... mit sich selbst in verbindung kommen ...
vertrauen ins unerwartet neue ... musik finden ...
Die Alexander Technik hilft MusikerInnen ihre Überspannungen, die durch wiederholtes langes Verweilen in bestimmten Haltungen mit ihrem Instrument entstehen können, wahrzunehmen und etwas loszulassen. Damit kann das Spielen leichter und mit weniger Anstrengung gelingen, es entsteht mehr Bewegungsspielraum zwischen MusikerIn und Instrument.
Die Alexander Technik schult auch die Art des Denkens und Reagierens auf herausfordernde Reize. Schwierige Passagen, die Komplexität des gemeinsamen Spielens mit Band, Ensemble oder Orchester (hören, spielen, Ausdruck finden), improvisieren, vor Publikum singen oder spielen, usw. sind nur einige Beispiele, wo MusikerInnen auf verschiedenen (Sinnes-)Ebenen gefordert sind und es um die Koordination von Eindruck und Ausdruck geht.
Durch wiederholtes Anwenden der Alexanderprinzipien "wahrnehmen, innehalten, neue Wege finden" können solche Herausforderungen mit größerer Leichtigkeit gemeistert werden, es entsteht eine tiefer greifende Veränderung in der Qualität des Musizierens.
Ein Achten auf sich selbst schon beim Üben, wie z.B. "ich lasse meinen Atem und meine Muskeln etwas freier, indem ich mich selbst etwas freier lasse", wirkt sich auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene aus und bringt mehr Präsenz, Vertrauen und Gelassenheit beim Spielen und Singen.